Meine Strategie für mehr Disziplin in Sachen Bewegung und Sport

Wie du es schaffen kannst, deine sportlichen Ziele besser umzusetzen

Ich liebe es, morgens in der früh auf zu stehen und direkt auf meine Matte zu gehen um mit meiner Yoga Praxis in den Tag zu starten. Die Zeit, in der ich meinem Körper und meinem Geist die Möglichkeit gebe, langsam aufzuwachen ist mir heilig. Ich fühle mich danach vital, glücklich, voller Energie und bereit für den Tag. 

Hätte mir jemand vor 2 Jahren gesagt, dass ich für „Sport“ früher aufstehen soll, hätte ich vermutlich gedacht „niemals, mein Schlaf ist mir heilig“ Aber, sag niemals nie…

 

Meine tägliche Yoga Praxis kostet mich keine Überwindung, denn das Gefühl, welches ich danach spüre ist einfach grossartig. Ich fühle mich fitter und vitaler denn je. Ich sage aber hiermit nicht, dass jeder früh Morgens zum Sport aufstehen muss. Jeder soll für sich entscheiden, wann er seine Bewegung in den Alltag integrieren möchte. Was ich dir aber in diesem Blog Post mitgeben möchte ist, dass jeder von uns die Disziplin und den Willen für Sport in seinem Leben aufbringen kann, ohne dass es jedes Mal eine Überwindung oder ein „Muss“ ist und das du für Bewegung eine Leidenschaft entwickeln kannst. Und dabei ist es völlig egal was du machst, ob das jetzt Yoga ist oder eine andere sportliche Betätigung. Wichtig ist, dass du dich sportlich betätigst und dein Körper gesund und vital bleibt. 

 

Kennst du das Gefühl, dass du dich immer und immer wieder zum Sport aufraffen und überwinden musst? Das du enttäuscht bist über dich selber, weil du das, was du dir vorgenommen hast, doch nicht umsetzen und einhalten konntest? 

 

Ich bin der Überzeugung, dass jeder, der eine Sportart gefunden hat, für die man eine Passion hat, keine Überwindung mehr benötigt. 

Das wichtigste ist aber, das du DEINE Sportart findest. Lass dich nicht von der Masse treiben und mach das was alle machen oder weil es gerade Trend ist.  

Mach das, was DICH glücklich macht. Du hast vermutlich ein anderes Talent, als deine Freundin. Darum vergleiche dich nicht mit anderen, du bist einzigartig und das ist auch gut so. Stell dir vor, alle würden das Gleiche machen, das wäre doch langweilig. 

 

Stell dir doch einmal folgende Fragen: 

  • „was lässt mich morgens aus dem Bett springen? 
  • „was begeistert mich wirklich?
  • „nach welcher sportlichen Aktivität bin ich Energie geladen und voller Kraft?“

Vielleicht musst du erst ein paar verschiedene Sportarten für dich ausprobieren, damit du spürst, was du gerne machst. Lass dir Zeit und spür für dich, was dein Herz springen lässt. Sei offen um auch Neues auszuprobieren. Denn alles, was du neu ausprobierst ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert. 

 

Wenn du dann DEINEN Sport gefunden hast, (das muss übrigens nicht nur etwas sein) ist es wichtig, dass du dir die Zeit reservierst und du dir wöchentlich in deine Agenda schreibst. Plane das ein wie einen fixen Termin, denn so vermeidest du ausreden und vergisst es nicht. 

Starte realistisch und gezielt. Anfangs ist man meistens voller Euphorie und Tatendrang und neigt dazu, das Ganze zu Übertreiben. Fang langsam an, denn es kommt dann die harte Phase die wir alle kennen, die meistens nach ca. 3-4 Wochen eintritt. 

 

Wie du aber dann deinen inneren Schweinehund überwinden kannst, möchte ich dir gerne etwas genauer erläutern. Denn auch du kannst es schaffen, dass du gegenüber Sport eine positive Einstellung erhältst. Was du machen musst ist eigentlich ganz simpel: Fang an, deine innere Einstellung gegenüber Sport zu ändern und du wirst plötzlich einen ganz anderen Bezug dazu entwickeln. Denn in jedem von uns steckt die nötige Disziplin, du musst nur dein Denkmuster ändern. 

 

Erinnere dich doch einmal an andere Bereiche in deinem Leben. Vielleicht war es eine Weiterbildung, die du erfolgreich abgeschlossen hast, oder eine langjährige Partnerschaft die du führst. Da hast du auch den nötigen Biss und der Wille daran zu arbeiten, denn sonst hättest du das in deinem Leben nicht erreicht. Das gleiche kannst du jetzt in den Bereichen Sport adaptieren. Geh positiv an die Sache ran, freu dich, dass du für dich, deinen Körper und deinen Geist etwas tun darfst. 

 

Darum starte nicht gleich mit 4 Trainingseinheiten pro Woche, denn das kannst du über längere Zeit vermutlich nicht mit Freude umsetzen, seien wir ehrlich. Fang klein an und steigere dich mit kleinen Schritten. Dein Körper und dein Geist müssen diesen Prozess zuerst wahrnehmen und spüren. Denn nur so kannst du die Disziplin dafür entwickeln und es entwickelt sich eine Leidenschaft, weil du es für deine Gesundheit und deine Vitalität machst. Dein Körper und dein Geist wird mit der Zeit förmlich nach Bewegung schreien. 

 

Das Ganze würde ich persönlich als Prozess beschreiben, denn Anfangs setzt du dir vielleicht zum Ziel 2x wöchentlich auf die Matte oder zum Sport zu gehen. Dann bist du noch voller Ehrgeiz und total motiviert. 

Doch dann kommt plötzlich dieser Moment, wo wir ausreden suchen. Hier ist es wichtig, diesen Punkt zu realisieren und dann deinen Mindset  zu ändern. Das heisst, du sollst dein Denkmuster umprogrammieren und anders an die Sache ran gehen. Denk nach und ruf dir ins Gedächtnis warum du deine Bewegung brauchst.  Versetz dich ins das Gefühl, welches du danach in deinem Körper spürst. Überliste deinen inneren „Schweinehund“ und schenk deinem Körper die Bewegung die er braucht. Mach es für deine Gesundheit und für ein vitaleres Leben. Du allein bist für dein Leben verantwortlich und niemand sonst. 

Das kostet dich ein paar Mal etwas Überwindung, das ist so. Aber von nichts kommt leider nichts. In dieser Phase entwickelst du aber für dich deine innere Disziplin, die dir niemand mehr nehmen kann und darum gebe nicht auf. Ich kann dir sagen: es lohnt sich!! 

 

Falls du mal wieder zurück in alte Muster verfällst, sei nicht zu streng mit dir selber, das passiert Jedem. Sei stolz auf dich, dass du auf dem Weg in ein gesünderes und vitaleres Leben bist. 

Ziemlich schnell wirst du Fortschritte bemerken und spüren wie du dich besser fühlst. Aus 2x üben, werden dann vielleicht 3x üben. Deine innere Disziplin wird stärker und du spürst, dass du Spass an der Bewegung hast und es dir am Herzen liegt, Zeit für Sport zu investieren. Lobe dich auch mal für deinen eisernen Willen und deine Disziplin und sei dankbar für deine kleinen Erfolge. 

 

Ich hoffe von Herzen, dass ich dich mit diesem Post motivieren konnte, ich glaube an dich.

 

In Liebe, Claudia

 


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